Gewebefarbbänder gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Gemeinsames Merkmal ist ihre hohe Ergiebigkeit. Sie lassen sich in folgene Hauptgruppen einteilen:

    Natürliche Rohstoffe

  • Baumwolle
  • Seide
  • Synthetische Rohstoffe

  • Nylon

Feinere Einteilungen werden aufgrund von Fadenqualität, Gewebedicke und Webeart vorgenommen.

Farben für Gewebefarbbänder Je nach Gewebeart und Einsatzgebiet werden die Farbbänder mit verschiedenen Farben getränkt. Die verwendeten Farben lassen sich grundsätzlich in zwei Hauptgrupen einteilen:

Pigmentfarben Pigmentfarben sind fein gemahlene, unlösliche Pulver. In flüssigen Bindemittel dispergiert, verleihen sie diesen intensive Farben. Papiere mit geringer Saufgähigkeit könne mit disem Farbstoff beschriftet werden. Mit Pigmentfarbenwerden auch mehrfarbige Zonenbänder eingefärbt, damit die einzelnen Farben nicht in die benachbarten Zonen einfliessen können. Nachteilig wirkt sich aus, dass bei den beschriebenen Stellen des Farbbandes nur wenig Farbe nachfliessen kann.l Dadurch ist die Ergiebigkeit geringer.

Anwendungsbereich

  • Schreibmaschinenbänder und Mehrzonenfarbbänder

Gelöste Farben Gelöste Farben sind flüssig und enthalten keine Pigmente. Ein bestimmter Farbton entsteht durch Mischen verschiedener Einzelfarben. Diese Farbstoffe ermöglichen ein gutes Nachfliessen der Farbe zu den beschriebenen Stellen des Farbbandes. Eine Regenerierung ist auch mittels Nachtränkerolle denkbar. Gelöste Farben sind nicht geeignet zum Einfärben von Merhzonenbändern. Die Farben würden ineinander fliessen. Sie sind auch nícht so intensiv wie Pigmentfarben.

Anwendungsbereich

  • EDV-Farbbänder und -Drucktücher

In der Praxis werden meistens Mischformen der beiden Farbstoffgruppen verwendet. Je nach Farbrezeptur variieren auch deren Anteile.

Baumwoll-Farbbänder Die Saugfähigkeit des Baumwollgewebes ist wegen des bauschigen Fadens sehr hoch. Diese Eigenschaft ermöglicht eine Starke Tränkung des Gewebes. Verglichen mit den übrigen Textilbändern hat Baumwolle die grösste Ergiebigkeit. Hingegen ist die Schriftqualität nicht sehr hoch.

Seide-Farbbänder Seide-Farbbänder werden in den gleichen maschineneingesetz wir Baumollbänder. Ihre Ergiebigkeit ist aber, bedingt durch das feinere Gewebe, etwas geringer. Dies wird jedoch im gleichen Zug wieder wettgemacht. Seide-Farbbänder erzeugen das qualitativ beste Schriftbild aller Gewebebänder. Seide ist jedoch ein teurer Rohstoff und damit unwirtschaftlich geworden.

Nylon-Farbbänder Das am meisten verwendete Material für Textilfarbbänder ist heute Nylon. Es ist verschleissfest, hat eine beachtliche Schlafgestigkeit und kann gut verarbeitet werden. Die Schriftqualität liegt zwischen derjenigen von Baumolle und Seide. Die Ergiebigkeit ist geringer als bei den übrigen Textilbändern. Dem kann jedoch mit Hilfe von Nachtränkevorrichtungen in Kassetten entgegengewirkt werden.

 

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